Preisträger aus dem Saterland

Dass sich Leistung lohnt, konnte am Dienstagabend Heiko Sobing aus
Ramsloh feststellen. Er ist stolzer Träger des Handwerkspreises
2009, verliehen vom Rotary Club Cloppenburg-Quakenbrück. Im Hotel Landhaus Pollmeyer in Vordersten Thüle nahmen Rotary-Präsident Martin Kirchberg und Vorstandsmitglied Dr. Georg Pancratz die Ehrung des 24-jährigen Feinwerkmechaniker vor. Heiko Sobing erlangte am Albertus-Magnus-Gymnasium (AMG) in Friesoythe den schulischen Teil der Fachhochschulreife und absolvierte bei der Metall- und Maschinenbaufirma Claaßen GmbH in Scharrel seine Ausbildung. Diplomiert konnte Sobing im Sommer 2009 seine Prüfung ablegen und studiert nun an der Fachhochschule in Emden Maschinenbau. Nicht nur die schulischen und beruflichen Leistungen
des Preisträgers haben den Rotary Club überzeugt. Das besondere soziale Engagement und Verantwortungsbewusstsein in seiner Tätigkeit bei der Freiwilligen Feuerwehr machte die Entscheidung
für Heiko Sobing als Inhaber des zehnten Handwerkspreises leicht. Präsident Martin Kirchberg nannte Sobing eine herausragende Persönlichkeit und würdigen Preisträger. Auch Kreishandwerksmeister Günther Tönjes lobte ihn als einen jungen
Mann, der seine Verantwortung ernst genommen habe. Studiendirektor Peter Diekmann von den Berufsbildenden Schulen (BBS) Cloppenburg hob in seinem Grußwort das Sozialverhalten des Preisträgers hervor: ?Die ganze Klasse hat von Heiko profitiert.• Kirchberg gratulierte auch dem Geschäftsführer der Claaßen GmbH, Thomas Claaßen, und dem Ausbilder Bernhard Stammermann für das Engagement in der Ausbildung. ?Eine gute Berufsausbildung kann nur mit guten Betrieben gelingen?, sagte Kirchberg. Für die besondere Leistung in der Ausbildung von Heiko Sobing erhielt Thomas Claaßen stellvertretend für den Ausbildungsbetrieb eine Ehrenurkunde. Zur ?Kreativität im Handwerk• hielt Dipl.-Designer und Schmiedemeister Alfred Bullermann aus Friesoythe einen Gastvortrag. ?Wir müssen mehr dafür tun, unseren Nachwuchs kreativ auszubilden?, so seine Forderung. ?Es reicht nicht, nur Aufgaben an die Auszubildenden zu übertragen und ausführen zu lassen. Die jungen Menschen müssen selbstständig nach Lösungen suchen.• (VON ANDREAS NIEMANN FRIESOYTHE, NWZ, 22.10.2009